Ein Spaziergang am Wasser

Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.
Gott spricht von sich als Quelle, als lebendiges Wasser. Auch Jesus tut das.
Ich möchte mit euch heute über Wasser nachdenken, welche Ähnlichkeiten es mit meinem und eurem Leben vielleicht haben könnte und euch die Gelegenheit geben, vielleicht das ein oder andere mit Gott zu bereden.

Alle Bilder werden beim Anklicken vergrößert.

 

Entferntes Wasser

Manchmal kommt es mir so vor, als ob das Wasser da unten zwar strömt und rauscht, aber weit entfernt von mir ist. Ich komme nicht heran. Es ist einfach zu weit weg.
Gott ist zu weit weg.
Vielleicht geht es dir manchmal auch so.
Dann schließe jetzt die Augen. Horche. Lausche.

Hörst du das Rauschen?
Hörst du das Plätschern?
Hörst du, wie das Wasser mit Kraft strömt?
Deine Augen sagen: Es ist weit weg. Ich komme nicht heran.
Deine Ohren sagen: Es ist ganz nah! Ich stehe direkt daneben!

Vielleicht reicht manchmal schon eine kleine Veränderung der Umstände oder deiner Wahrnehmung aus, damit du dich Gott näher fühlst.

 

 

 

Nahes Wasser

Seht euch diesen Bach an.
Manchmal strömt dein Leben so wie dieser Bach: Breit, schnell und klar. Du kannst bis auf den Grund von allem sehen. Das Wasser ist sauber und gesund. Gott trägt dich wie ein Boot auf den Wellen, alles ist gut.

Genieße diesen Moment. Gott ist in dir und du bist in ihm. Du kannst ihm jetzt dafür danken, wenn du möchtest. Er ist das lebendige Wasser. Er ist ganz nah.

 

 

 

 

Stillstand

Manchmal bildet der Fluß kleine Becken, in denen das Wasser langsamer fließt oder sogar kurz stehenbleibt.
Empfindest du das als Stillstand oder als Pause?
Ist die Verlangsamung willkommen oder unwillkommen?
Sieh genau hin: Was passiert in den kleinen Becken?
Was könnte Gott dir sagen wollen?

 

 

 


Quellen

Gott sagt von sich selbst: Ich bin die lebendige Quelle.
Mit den Quellen fängt alles an.
Sie sind der Startpunkt.
Von ihnen aus kommt alles in Bewegung. Sie drängen nach vorn. Sie setzen etwas in Bewegung.

Vielleicht möchte in dir etwas neu anfangen.
Vielleicht möchte Gott dir dabei helfen.

Wenn du möchtest, halte deine Hände unter einen Wasserstrahl, um die Frische und das Neue des Anfangs zu spüren.
Trockne deine Hände nicht ab. So werden sie sich länger an das Gefühl erinnern, das Luft und Bewegung und Anfänge auf nasser Haut hinterlassen.

 

 


Abschluß

Das war ein kleiner, digitaler Morgenspaziergang, ein Start in den Tag oder vielleicht eine Pause mitten im Alltag.
Ich nehme an, eure Hände sind jetzt fast wieder trocken, aber vielleicht nehmt ihr einen Gedanken oder eine Erinnerung daran mit in den Tag. 

 

Gott sei mit euch und bleibt gesund!