Wenn viele Frauen zusammen sind...

... dann wird es laut! 



Vom 27. bis 29. Oktober 2017 fand das erste Frauenwochenende der LKG Verden statt. Es war das Wochenende des Sturmtiefs Herwart, und auch bei uns pfiff der Wind um Häuserecken und schüttelte die Bäume durch, aber wir haben es kaum bemerkt - so gut war das Wochenende. Das Vorbereitungsteam hatte ganze Arbeit geleistet und kleine Willkommensgrüße verteilt, das ganze Haus liebevoll mit Lichterketten, Unmengen von Büchern und mit viel Liebe dekoriert und empfing uns mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee, passend zum Motto "Geliebte Schwester".

Wir hatten die Gelegenheit zu einem Meditationsspaziergang im Sturm (das hat auch nicht jeder!), es konnten Silberketten hergestellt werden, morgens gab es eine kurze Einleitung in den Tag und am Sonntag feierten wir einen hochemotionalen Gottesdienst zusammen. Da auch an Liederbücher gedacht wurde und es Gitarrenspieler unter uns gab, nutzten wir die Möglichkeit zum gemeinsamen Singen, manchmal weniger schön, aber mit viel Engagement, auch bei den hohen Noten. Gespielt haben wir eine Menge, Karten, Brettspiele und anderes. Dazu kam noch die gute Verpflegung durch die Küche und viele, viele Gespräche miteinander.

Am Sonntagmittag nach der letzten, nicht selbst zubereiteten Mahlzeit verabschiedeten wir uns voneinander und fuhren sehr zufrieden und dankbar wieder nach Verden zuück. Vielen herzlichen Dank an das Vorbereitungsteam, die soviele Gedanken, Arbeit und Zeit in dieses Wochenende investiert haben - es hat sich gelohnt, Schwestern!

 

  • 2017_frauenfreizeit_01
  • 2017_frauenfreizeit_02
  • 2017_frauenfreizeit_03
  • 2017_frauenfreizeit_04

  • 2017_frauenfreizeit_05
  • 2017_frauenfreizeit_06
  • 2017_frauenfreizeit_07
  • 2017_frauenfreizeit_08

  • 2017_frauenfreizeit_09
  • 2017_frauenfreizeit_10
  • 2017_frauenfreizeit_11
  • 2017_frauenfreizeit_12

Es wurde gegessen

Am letzten Samstag, den 10. Juni 2017, wurde in der LKG Georgstraße sehr viel gegessen. Wirklich, sehr viel!



Es startete mit der Seniorenoase am Nachmittag, die mit viel guter Laune und Gelächter zusammensaßen und Torte genossen und ging weiter mit dem Dankeschönessen für die fleißigen Helfer des Wohnungsumbaus in der Georgstraße.  Eine LKGlerin hatte sich bereit erklärt, persisch für die Helfer zu kochen und war seit 11.00 Uhr (!) in der Küche, um mit drei Helferinnen zu schnippeln, zu kochen und zu braten. Das Ergebnis war sa-gen-haft! Sooo lecker, und die vier Perser, die dabei waren, sahen glücklich aus (es fiel der Satz: "Wie bei meiner Mama zuhause!").

Hier gibt es ein paar Fotos zu beiden Ereignissen. Haltet Chips bereits, bei den Essensfotos werdet ihr sie brauchen.


  • 2017-06_essen_01
  • 2017-06_essen_02
  • 2017-06_essen_03
  • 2017-06_essen_04

  • 2017-06_essen_05
  • 2017-06_essen_06
  • 2017-06_essen_07
  • 2017-06_essen_08

  • 2017-06_essen_09
  • 2017-06_essen_10
  • 2017-06_essen_11
  • 2017-06_essen_12

 

TeenCamp 2016 - Küchenmitarbeit. Ein Fazit.

Das TeenCamp 2016 ist vorbei, und ich fühle mich wie jedes Jahr danach: Müde, aber erfüllt. Als Küchenmitarbeiterin und schon sehr lange über das Höchstalter der Teenies hinaus bin ich keine typische TeenCamp Ehrenamtliche, aber auch für mich ist diese Zeit im Sommer immer etwas Besonderes.


Natürlich wählt man als Küchenmitarbeiterin eines Camps mit 120 Personen keine Woche Urlaub, sondern viel Arbeit. Die gut gepflegten Hände werden zu Spülhänden, der Rücken schmerzt und man lernt sehr schnell, heiße Töpfe mit 20kg Inhalt nicht alleine vom Gaskocher zu heben. Interessanterweise ernährt man sich auch nie so wie die Campteilnehmer, die drei gut über den Tag verteilte Mahlzeiten bekommen. Man isst eher zwischendurch, wenn es gerade passt, und manchmal wird die Hauptmahlzeit nur zum Abschmecken probiert, aber nie als Mittagessen gegessen.


Größenverhältnisse ändern sich auch: Die vierzig Paprika, die als glänzend rote Aufgabe vor einem liegen: Waschen, vierteln, entkernen, schneiden. Wenn sie in der Riesenpfanne untergerührt sind, fragt man sich, wo sie geblieben sind und entdeckt nur noch kleine rote Farbtupfer zwischen den anderen Zutaten.


Und trotzdem. Oder vielleicht auch gerade wegen dieser extremen Bedingungen prägen einen diese Tage. Das WIR-Gefühl in der Küche. Arbeit, die nur im Team zu bewältigen ist. Mittags an den Töpfen zu stehen, Essen zu verteilen und zu wissen, wir bekommen alle satt und zufrieden sind sie auch. Die vorsichtige Annäherung der Teenies, wenn sie entdecken: He, die sind ganz nett und das Essen ist gut! Die vielen Gänge über das weitläufige Gelände, anfänglich unbekannte Gesichter werden vertrauter.


Und dann die Geräusche und Gerüche. Vor der Küche die sonnenbeschienene Holzbank. Morgens Kakao mit Zimt- und Vanillearoma. Heißer Dampf aus dem Topf mit 12kg gekochten Hörnchennudeln. Brüllende Tische beim Mittagessen, die Stimmung wie auf einem Rockfestival. Prasselnder Regen nachts auf dem Zeltdach. Zwischen den Zehen nasses Gras, wenn man über den Rasen läuft. Der typische Küchenduft morgens beim Einschalten der Kaffeemaschine. Abendabschluss mit Gitarrenbegleitung in der Ferne, während man fast schon schläft.


Ja, es ist anstrengend, aber die Bilanz ist positiv. So intensiv lebt und betet man selten. Also, wenn Sie nächstes Jahr zufällig ein paar Tage Zeit haben: Es werden immer Mitarbeiter für diverse Küchenteams gesucht. Es lohnt sich!

Vorstand - Das Wochenende



Am letzten Februarwochenende waren wir auf unserer jährlichen Vorstandsklausur. Dieses Mal ging es nach Bookholzberg, angenehme 40 Minuten Fahrzeit entfernt von Verden. 

Einmal im Jahr nehmen wir uns ein Wochenende Zeit, um unser Team wieder in die Spur zu bringen: Warum machen wir das eigentlich nochmal? Und für wen? Wie steht es um die Beziehungen untereinander, was muss auf den Tisch, was läuft gut, was nicht gut? Wie geht es mir persönlich mit der Vorstandsarbeit?

Diese Gespräche sind manchmal gar nicht so einfach. Auch bei uns ruckelt und knirscht es immer wieder, und die Klärung solcher zwischenmenschlicher Reibungspunkte kann ziemlich herausfordernd sein.
 

Am Ende lohnt sich dieses Wochenende aber jedes Mal. Man fühlt sich ein bisschen wie nach einem Wildwasser-Rafting Abenteuer, klatschnass, durchgerüttelt- und geschüttelt, aber glücklich! Und wir wissen wieder, warum wir das machen und für wen.

Das neue Vorstandsjahr kann kommen!