Compassion Info-Clip gewinnt Red Dot Award 2016

Schöne Nachricht und eine besondere Ehre:

Der gerade veröffentlichte neue Info-Clip von Compassion Deutschland "Compassion verbindet" hat den begehrten internationalen Red Dot Award 2016 erhalten. Die Kommunikationsagentur BärTigerWolf aus Tübingen hat ihn produziert. Aus fast 10.000 Einreichungen aus dem In- und Ausland zeichnete eine 26-köpfige Jury den Clip mit dem "Red Dot Award" aus.

Hier geht es zum Clip auf Vimeo:

Bremer Stadtmusikanten

Seit Februar 2015 schreibt Farhan Hebbo aus Syrien eine Kolumne mit dem Titel "Neuanfang in Bremen" im Weser-Kurier. Er floh 64jährig aus Syrien in die Türkei, nun lebt er mit seiner Familie in Bremen. Im April 2016 erschien diese besonders schöne Kolumne zu den Bremer Stadtmusikanten im Weser-Kurier.


"Eines Tages gab unsere Deutschlehrerin mir eine Aufgabe. Ich sollte ein Vorleser sein. Solche Geschichtenerzähler sind ein wichtiger Teil unserer Tradition. Bevor es Fernseher gab, hatten wir Cafés in den großen Städten wie Damaskus. Dort saßen die Vorleser auf einem erhöhten Platz und lasen vor, während die Männer Tee oder Kaffee tranken. Sie waren wie Schauspieler mit ihrer Stimme. Meistens hatten sie einen großen Schnurrbart, einen Hut und einen Gehstock.

Meine Aufgabe war also, der Vorleser für die arabischen und kurdischen Kinder zu sein. Das Märchen war eine Bremer Geschichte. Ein Esel, der bei einem Müller lebte, ein Hund, eine Katze und ein Hahn. Sie liefen weg von ihrer Heimat, zu einer Stadt namens Bremen. Sie wollten Musiker werden.

Die Kinder hörten mir zu. Als ich fertig gelesen hatte, liefen sie nach draußen und spielten, dass sie selbst die Tiere wären. Sie schrien wie der Esel, bellten wie der Hund und miauten wie die Katze. Die Welt der Kinder ist frei von Krieg und Katastrophen. Ich habe immer gehofft, dass die Kindheit eines Tages ewig dauert, denn sie ist rein und sorglos. Kinder sind wie weißes Papier, auf dem noch niemand geschrieben hat. Ich träume von einem Tag, an dem die Kinder die Welt regieren.

Ich machte mir Vorwürfe, dass ich so schnell alt geworden bin. Ich würde die Zeit gern für ein paar Jahre stoppen. An diesem Abend versuchte ich zu schlafen, doch der Schlaf lief weg vor mir. Ich stand auf und lief ihm nach. Plötzlich fand ich mich im Kinderzimmer wieder. Ich setzte mich auf den Stuhl, auf dem ich den Kindern vorgelesen hatte. Mein Auge suchte nach den Kindern und mein Herz und mein Verstand waren bei dem Märchen von Esel, Hund, Katze und Hahn.

Die Geschichten des Lebens sind sich oft ähnlich. Ich meine, die Tiere haben ihren Besitzern viele Jahre gedient. Sie hatten einen Platz, wo sie geboren wurden und lebten. Doch die Wechselfälle des Lebens zwangen sie zu fliehen, an einen anderen Ort, wo sie ein neues Leben von Null beginnen mussten - so wie ein kleines Kind, das laufen lernt. Wie oft fällt es hin? Wie oft verletzt es sich, wie oft weint es? Diese Geschichte ist wie unsere Geschichte, nur an einem anderen Ort und in einer anderen Zeit. Vielleicht sollten wir auch ein Musikorchester gründen, um die Herzen der Menschen in Bremen mit Freude zu erfüllen."


Auf der Internet-Seite des Weser-Kuriers sind weitere Kolumnen von Farhan Hebbo zu finden - reinschauen lohnt sich!

Eine Handvoll Heimat - Christival-Poesie



Eine Handvoll Heimat

Eine Handvoll Menschen

Bekannte Menschen


Menschen, die ich vor einem Jahr völlig natürlich jede Woche gesehen habe (plötzlich nicht mehr)

1 Gott - ein 3-einiger Gott, der ein wenig

In den Hintergrund gerückt ist, ver-rückt aus dem Sichtfeld

C H R I S T I V A L

Treffpunkt Karlsruhe, von mir nur eine Stunde Fahrt mit dem TGV entfernt

Aber weit weg von zu Hause, also dem anderen Zuhause, dem Verden-Zuhause

Wiedersehen

Und plötzlich beginnt dieser Gott aus dem Hintergrund hervorzutreten. Plötzlich wird alles wieder greifbar, konkret SEIN, wirken in mir. Etwas singt da in mir und jubelt und freut sich. ER leuchtet aus mir heraus, in mich hinein und hindurch. Ich spüre alles anders, intensiver, lebendig. Genieße einfach SEINE Gegenwart. Weine, lache, bin da. Vollkommen. Ganz irgendwie. Mit 13 000 anderen Menschen. Und dieser besonderen Handvoll Menschen. Das Herz berührende, wunderbare, wundervolle, glückliche, emotionale, ehrliche Momente. Momente der Auszeit aus dem Alltag - Auszeit mit Gott. Auszeit der Routine. Heimatgefühl.

Ein Stückchen Heimat wird geweckt und regt sich. Es fühlt sich an wie zu Hause, Geborgenheit mitten in einer Messehalle mit tausend anderen. Wo man geliebt ist und sich fallen lässt. Durchatmen, Freiheit. Vertrauensvoll voll von DIR.

Heimat ist nicht unbedingt ein Ort, es ist ein Gefühl, es sind Menschen; es ist da, wo GOTT ist.


geschrieben von Fenja, seit September 2015 im FSJ in einer kleinen französischen Stadt im Elsass

Kalligraphie-Plakat zum Freuen

Drei unserer Jugendlichen haben dieses wirklich schöne Plakat gestaltet - einfach so, mal zwischendurch. Was für ein schönes Ergebnis!

Hier ist es also, zum mitfreuen:

Wenn Frauen kochen...

... dann wirds was! 

Am 1. Mai 2016, passenderweise dem Tag der Arbeit, haben fünfeinhalb Frauen zusammen den Vormittags-Gottesdienst bekocht. Es gab Würstchengulasch (vegetarische Variante: Würstchengulasch ohne Würstchen) mit Reis und als Nachtisch Obstsalat mit Vanillesauce oder Schlagsahne (alternativ für Obsthasser: Wackelpudding grün und rot).

Und sie schnippelten den ganzen Vormittag was die Messer hergaben... am Ende des Mittagessens war fast alles aufgegessen. Im ganzen hatten wir an dem Sonntag 112 Besucher, von denen etwa 75 zum Mittagessen geblieben sind. 

Und so sah die Schnippelei hinter den Kulissen aus:


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Es geht weiter mit dem Umbau...

Der letzte Beitrag zum Umbau hier auf der Homepage war aus dem Februar, in der Zwischenzeit ist es aber natürlich weitergegangen. Wir haben einige sehr engagierte Umbauer unter uns, teilweise zu sehen in diesem Artikel. Mithilfe ist aber trotzdem weiterhin immer sehr erwünscht und erbeten!
 

Mittlerweile haben wir in der zweiten Etage ein neues Bad, in dem noch der letzte Anstrich und die Deckenlampe fehlen. Das zweite Bad ist im Bau, und wie das bei einem alten Haus so ist, gibt es Überraschungen, wenn Putz abgeschlagen wird, alte Schornsteine abgetragen und Böden, Decke und Wände freigelegt werden. Bisher gab es für alles Lösungen; hoffen wir, dass das so bleibt.
 

Den Haus- und Hoftag am 16.04. haben wir genutzt, um die anderen Arbeiten in der Wohnung voranzutreiben: Schutt, Altmetall, jede Menge anderen Müll über den Balkon ausräumen (wieder mal), verputzen, Tapete ab, Teppich raus, alten Kleber raus, neue Leichtbauelemente und Trittschalldämmungsplatten in den 2. Stock tragen, fegen, wischen, fegen, wischen, fegen, wischen... die Bilder der fleissigen Helfer gibts hier; Bilder vom reinen aktuellen Zustand fiindet ihr unten.
 

Wie gesagt - Hilfe ist stets willkommen!


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