Eine Handvoll Heimat - Christival-Poesie



Eine Handvoll Heimat

Eine Handvoll Menschen

Bekannte Menschen


Menschen, die ich vor einem Jahr völlig natürlich jede Woche gesehen habe (plötzlich nicht mehr)

1 Gott - ein 3-einiger Gott, der ein wenig

In den Hintergrund gerückt ist, ver-rückt aus dem Sichtfeld

C H R I S T I V A L

Treffpunkt Karlsruhe, von mir nur eine Stunde Fahrt mit dem TGV entfernt

Aber weit weg von zu Hause, also dem anderen Zuhause, dem Verden-Zuhause

Wiedersehen

Und plötzlich beginnt dieser Gott aus dem Hintergrund hervorzutreten. Plötzlich wird alles wieder greifbar, konkret SEIN, wirken in mir. Etwas singt da in mir und jubelt und freut sich. ER leuchtet aus mir heraus, in mich hinein und hindurch. Ich spüre alles anders, intensiver, lebendig. Genieße einfach SEINE Gegenwart. Weine, lache, bin da. Vollkommen. Ganz irgendwie. Mit 13 000 anderen Menschen. Und dieser besonderen Handvoll Menschen. Das Herz berührende, wunderbare, wundervolle, glückliche, emotionale, ehrliche Momente. Momente der Auszeit aus dem Alltag - Auszeit mit Gott. Auszeit der Routine. Heimatgefühl.

Ein Stückchen Heimat wird geweckt und regt sich. Es fühlt sich an wie zu Hause, Geborgenheit mitten in einer Messehalle mit tausend anderen. Wo man geliebt ist und sich fallen lässt. Durchatmen, Freiheit. Vertrauensvoll voll von DIR.

Heimat ist nicht unbedingt ein Ort, es ist ein Gefühl, es sind Menschen; es ist da, wo GOTT ist.


geschrieben von Fenja, seit September 2015 im FSJ in einer kleinen französischen Stadt im Elsass

Kalligraphie-Plakat zum Freuen

Drei unserer Jugendlichen haben dieses wirklich schöne Plakat gestaltet - einfach so, mal zwischendurch. Was für ein schönes Ergebnis!

Hier ist es also, zum mitfreuen:

Wenn Frauen kochen...

... dann wirds was! 

Am 1. Mai 2016, passenderweise dem Tag der Arbeit, haben fünfeinhalb Frauen zusammen den Vormittags-Gottesdienst bekocht. Es gab Würstchengulasch (vegetarische Variante: Würstchengulasch ohne Würstchen) mit Reis und als Nachtisch Obstsalat mit Vanillesauce oder Schlagsahne (alternativ für Obsthasser: Wackelpudding grün und rot).

Und sie schnippelten den ganzen Vormittag was die Messer hergaben... am Ende des Mittagessens war fast alles aufgegessen. Im ganzen hatten wir an dem Sonntag 112 Besucher, von denen etwa 75 zum Mittagessen geblieben sind. 

Und so sah die Schnippelei hinter den Kulissen aus:


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Willow Creek Kongress 2016

Warum wir immer wieder hinfahren.
 

Seit etwa 15 Jahren fahren wir regelmäßig zu den Willow Creek Leitungskongressen in Deutschland, die alle zwei Jahre in verschiedenen Städten stattfinden. Meistens nehmen wir als größere Gruppe teil, um das Gehörte und Gesehene mit möglichst vielen teilen zu können, denn wir wissen aus Erfahrung, es ist ein Unterschied, ob man etwas selber erlebt hat oder es erzählt bekommt. Trotzdem erzählen wir natürlich gern von diesen Tagen!
 

Der Willow Creek Kongress ist in erster Linie ein „Hör“-Erlebnis. Man bekommt sehr viel Input auf einmal, viele verschiedene Redner aus verschiedenen Ländern berichten, inspirieren und teilen ihre Erlebnisse und Erfahrungen aus Gemeindearbeit und Erlebnissen mit Gott, aber auch Redner aus Wirtschaftsunternehmen sind dabei. Dazu kommt ein Rahmenprogramm aus Musik, Videos und Theaterstücken, die einleiten und vertiefen. Beim letzten Kongress, der vom 11.-13. Februar 2016 in Hannover in der TUI Arena stattfand, waren wir mit 24 Teilnehmern aus der LKG Verden vor Ort.
 

So ein Kongress ist keine günstige Angelegenheit, und so stellt sich die Frage, warum so viele Menschen sich begeistern lassen und immer wieder oder auch zum ersten Mal mitfahren. Meiner Meinung nach liegt es bei den Wiederholungstätern an vielen Dingen: Dem professionellen Erscheinungsbild des Kongresses, den erstklassigen Rednern, einer sehr guten Bühnenpräsentation, dem Drumherum, das eine Mischung aus christlicher Messe und sehr, sehr großem Buchladen ist. Die Internationalität und Größe der Veranstaltung spielen ebenfalls eine große Rolle. Redner und Künstler aus den USA, Australien, der Schweiz und Deutschland, in Hannover vereint und dazu etwa 11.000 Kongressbesucher – das ist einmalig in Deutschland. Wo sonst kann man mit 11.000 anderen Christen „Lobe den Herren“ singen, und das auch noch mit einer sehr guten Band aus Profimusikern tun, die das Lied gleichzeitig modern und traditionell, vertraut und völlig neu erscheinen lassen? Und wo sonst kann man mit 24 Leuten hinfahren und alle haben hinterher etwas mitgenommen?



 

Obwohl es „Leitungskongress“ heißt und es viel um Leitung und Management geht, kann man das Gehörte jedes Mal genauso für seine „Selbst“-Leitung und sein eigenes Leben mit Gott anwenden – und wird es dann unweigerlich auch in Bereiche der Gemeindemitarbeit und in andere Lebensaufgaben einbringen. Selbstverständlich gibt es auch Kritik: Nicht alle Vorträge werden von allen gemocht. Nicht jedem gefällt die Größe der Veranstaltung. Manche finden, der Inhalt sei zu amerikanisch und die Musik zu laut. Und doch kommen die Meisten wieder und nehmen dann genau das mit, was für sie zu diesem Zeitpunkt das Notwendige war: Etwas Berührendes. Frische Gedanken. Ein kleines seelisches Erdbeben, das Verkrustetes aufbrechen lässt. Tränen, weil eine Erkenntnis kam. Das Gefühl, Gott möchte etwas von mir – nicht von jemand anderem, von mir. Eine inspirierende Geschichte, die neuen Mut gibt. Bei mir waren es dieses Mal zwei Erkenntnisse: Zum einen, dass ich wirklich unglaublich gern mitarbeite und Teil eines Teams bin. Zum anderen: Diene Gott mit deiner Gabe. Mit deiner! Nicht mit der, die du gern hättest, sondern mit der, die er dir sehr offensichtlich geschenkt hat. Warte nicht! Tu es! Und hier sind die Erkenntnisse einiger anderer LKG-Kongressteilnehmer:
 

Ursel Holzhauer:
Es hat mir gut getan, zu hören, dass es wichtig ist, eine Beziehung zu Kindern in den Kindergruppen aufzubauen und zuverlässig zu sein. (Vortrag Reggie Joiner)

Sabine Schulz:
Gott hat einen Auftrag für mich...den nur ich mit meinen Gaben und Möglichkeiten erfüllen kann, indem ich ihm diene mit meinem Leben, meinem Besitz und allem, was ich habe... Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, muss ich ihm alles hinhalten Auch mein Inneres, was ich bis jetzt für mich behalten habe und meine dunklen Flecken. Vielleicht führt er mich zur Vorbereitung für die Bewältigung dieser Herausforderung auch erst mal eine ganze Zeit in seine Dunkelkammer..... Okay...gehen wir in die Dunkelkammer!!!!! (kleine Anmerkung der Redaktion: "Die Dunkelkammer" kam in einem der Vorträge vor)

Ulrike Wathling:
Mit Gott an Deiner Sache kannst Du auch außerhalb der Gemeinde an Deiner Arbeitsstelle viel verändern und Gutes bewirken.
Die Dunkelkammer Gottes: Fühl Dich nicht von Gott vergessen, wenn Du den Eindruck hast, das in Deinem Leben gerade nichts Aussergewöhnliches passiert. Gott wirkt an Dir in der Dunkelkammer und bereitet Dich für etwas vor.

Tanja Brockmann:
Sehr cool: In der gleichen Einheit erlebte ich Herausforderung und heilsamen Trost.
Herausforderung: Ich möchte mich wieder daran erinnern, wie es damals war, als ich anfing zu leiten - und davon ganz neu für heute lernen. Übrigens - ein seeehr interessanter Satz hier war auch: "In schnellen Zeiten geht es nicht darum, was du weißt, sondern wie schnell du lernen kannst."
Heilsamer Trost für etwas, in dem ich mich unsicher, mit mir selbst unzufrieden, nicht gut genug fühlte. Dies geschah - wie so oft bei mir - durch Lieder :-)

Andreas Brockmann:
Ich war diesmal als Mitarbeiter dabei, weil ich nach all den bisherigen Kongressen als Beschenkter etwas zurückgeben wollte.
Mitgenommen habe ich den Gedanken, dass wir nicht immer angstvoll nach vorn gucken sollten, sondern auch dankbar zurückgucken, was Gott für uns und durch uns schon getan hat (persönlich, Gemeinde, Land).

Iris Guth:
"Beten lernen heißt lieben lernen - und das fordert alles von dir". (Ein Zitat von Johannes Hartl)
Okay, darum gehts. Ganz schön viel! Und deshalb war es super zu hören, dass am Schluss des Congresses der Satz kam (ich weiß gar nicht mehr, ob von Bill Hybels oder Ulrich Eggers) : " der Himmel feuert dich an".
Wie gut, dass von dort alles kommt, was wir brauchen!

Oliver Battram:
Es gab für mich viele tolle Momente. Mein Highlight war aber ein Vortrag von Jörg Ahlbrecht, in dem es ums Sterben ging: Wie lebe und fülle ich meine Tage angesichts der Tatsache, dass sie zählbar sind? Im anschließenden Abendmahl sackte das Gehörte dann ins Herz – das war einer der Punkte, wo Gott in mir am Wirken war.

Irmhild Dunker:
- ich würde gerne jedem einzelnen Gemeindemitglied etwas abgeben von der großen Freude, die ich in mir habe, durch die Klarheiten, die mich bewegen, seit ich die einzelnen Vorträge gehört habe
- wir sollen versöhnlicher miteinander umgehen und das Wort des anderen stehen lassen, seine Empfindung, seine Meinung, da kann ich mich auch an meine eigene Nase fassen und hab noch viel zu lernen
- in der Bibel heißt es, der Glaube kann Berge versetzen, ich gehöre auch oft zu den Kleingläubigen, aber es ist doch wahr
- das wir für unsere Gemeinde viel mehr beten sollten
- das wir neue Ideen entwickeln dürfen, es ist nichts zu klein, wenn man es mit Jesus im Gepäck tut
- viele von uns sind in der "Dunkelkammer " um zu reifen

Sarah Stotz-Battram:
Der Willow-Kongress war für mich eine super tolle Erfahrung. Herausfordernd, ermutigend, erfrischend, inspirierend, aber auch tiefgehend, weisend und aufwühlend. Ich habe mich lange gedanklich nicht mehr so frisch gefühlt :) 

Henning Holzhauer:
Es war eine tolle Erfahrung, als Ordner solch eine große Tagung zu erleben und dabei viele interessante und nette Menschen kennen zu lernen, darunter einige Leute aus Chicago. Und es ist mir noch klarer geworden, wie wichtig es ist, Kritik ernst zu nehmen, auch wenn sie nur von Einzelnen kommt.

Simone Ratzel:
Ich möchte nach diesem Kongress noch mehr lernen, Gottes Licht in unsere Welt zu tragen und ich bin dankbar, dass diese Tage mein Herz auf viele Arten berührt haben.

Sabine Thiele:
Durch die Vorträge und besonders auch durch die Zeugnisse, die in kurzen Filmen dargestellt wurden, ist mir noch mal ganz neu klar geworden, was Gebet und Anbetung bewirken kann, ...für uns unvorstellbare Dinge. Und die Bibel ist ja von vorne bis hinten auch voll davon,... das scheint Gott sehr wichtig zu sein, das wir Ihn ehren und loben und Kontakt zu Ihm halten, sprich beten, aber auch Ehrfurcht vor Ihm haben.

Jenny Jäger:
Ich war fasziniert, welch großartige Dinge Gott möglich werden ließ, wo man dachte, das ist unmöglich (Gefängnis in Louisiana, Politik in Uganda) (Kleine Anmerkung der Redaktion: Das waren Berichte innerhalb der Vorträge). Dass ich Gott "Großes" zutrauen und anvertrauen darf und auch soll, selbst wenn mein Glaube "klein" ist.

Karl-Heinz Thiele:
Mich hat besonders Reggie Joiner berührt mit der Wichtigkeit in die Investition in die Jugend-  und Kinderarbeit. Das Reich Gottes bauen ist eine Arbeit für die Zukunft in die nächste Generation, die dann weiterläuft und Ergebnisse für die weitere Zukunft bringt. Was bringt es, in Erwachsene zu investieren, wenn Jugendliche auf der Strecke bleiben, die die Zukunft unserer Gesellschaft bald bestimmen!
Ein weiterer Aspekt, der mich stark berührte, war die Lebenslinie zwischen Geburt und Tod, wir haben nur ein Leben auf dieser Erde, will ich meine Zeit, die mir noch bleibt, mit weltlichen Dingen verbringen? Soll meine Kraft für materielle Güter verbraucht werden oder für das Reich Gottes mit Ewigkeitswert?
Zu guter letzt habe ich die Dunkelkammer vor Augen oder sagen wir die Wüstenzeiten, die, die uns für große, spätere Aufgaben zurüsten, um dann vollmächtig und von Gott vorbereitet in seine Werke für uns hinein zu kommen.

Catrin Clasen:
Mich bewegt im Nachhinein am meisten der Vortag von Michael Herbst: "Kirche der Barmherzigkeit".
Einfach das Wort Barmherzigkeit berührt mich, wirkt in mir und stellt manchmal mein Handeln in Frage oder in ein anderes Licht.
Seine These " Kirche muss barmherzig sein, um relevant zu bleiben." überzeugt mich.
Michael Herbst hat Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten gegeben und darin eine Chance für Kirchengemeinden gesehen.
Worin liegt diese Chance für uns in der LKG? Eine spannende Entdeckungsreise....

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Raus aus der engen Halle

Am 30. Januar gab es diesen Artikel von "Verden hilft" in der Verdener-Aller-Zeitung:

 

Näheres dazu gibt es auch auf Facebook.

Ja zu Hönisch

Die Mitgliederversammlung am 21. Januar 2016 hat entschieden:
 

Die LKG Verden wird für weitere zwei Jahre die Gottesdienste überwiegend im Hönischer Saal feiern.
 



In einer sehr guten und konstruktiven Atmosphäre wurden noch einmal die Argumente für und gegen Hönisch erläutert und mit den Ergebnissen eines aktuellen Gottesdienst-Fragebogens verglichen, der beim Vortrag quasi "noch warm" war.

Gerd Voß legte dar, dass das Neue Testament (leider) keine Anweisung dafür gibt, wie wir mit Häusern umgehen sollen. Es gibt viele Hilfen zum Bau der Gemeinde, aber nichts zum Thema Haus.

Das bedeutet, unsere beiden Häuser sind nicht heilig. Sie bestehen aus Materialien, die dem Bau der Gemeinde Gottes dienen sollen – mehr nicht. 

Unsere Frage sollte sein: Was bringt die Gemeinde Gottes voran?

Als gedanklicher Leitfaden:

1. Welche Räumlichkeit ist für unseren geistlichen Auftrag am zweckmäßigsten?

2. Was sind meine persönlichen und emotionalen Beweggründe, mich für den einen oder anderen Raum zu entscheiden?

3. Was ist praktisch und finanziell sinnvoller und warum?

Nach ausgiebiger Erörterung in kleinen Gruppen kam es nach einer kurzen Stille zur Abstimmung, die positiv für Hönisch ausging. In zwei Jahren werden wir wieder zusammenkommen und erneut beraten. Bis dahin werden wir den großen Saal in Hönisch mit Leben füllen!
 

Herzliche Einladung zu all unseren dortigen Gottesdiensten! :)