Erfahrungsbericht Next Plus Kongress



Vom 01.-03.11. hat in Marburg ein Event von und für junge Erwachsene stattgefunden: Der NEXT PLUS Kongress – und Franzi, Eike und ich (Fenja Vullmer) aus unserer Gemeinde waren dabei. Das Thema des Kongresses war „Heilig“. Die Organisatoren des Kongresses sind übrigens der EC-Verband und die evangelische Hochschule Tabor, an der auch Anne Voß studiert. Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei und hier kommt nun eine kleine Zusammenfassung zum Kongress:

Am Freitagabend bin ich mit dem Zug angereist, habe noch schnell meine Übernachtungssachen bei Anne im Zimmer abgeladen und bin dann schnell zum offiziellen Start gehuscht mit Einstiegspredigt von Frank Lüdke (ein wirklich guter Theologieprofessor von Tabor, der gerne kleine Kreise und Quadrate mag :) ), Lobpreis von der österreichischen Band „Betont“ und einem anschließenden Late-Night-Concert mit Samuel Rösch und PaperClip (das ist jemand, der bei „The Voice of Germany“ 2018 gewonnen hat). Irgendwann nach Mitternacht lag ich im Bett, um dann frisch am nächsten Morgen in den ersten Impuls um 9h30 zu starten. Anschließend ging es dann den Tag über weiter mit zwei Seminarblöcken und abends wurde sich wieder zur gemeinsamen Session getroffen. Dabei hat mich der christliche Fotograf Jan Schlegel mit seinen internationalen Portraitfotos voller Würde und Ausdrucksstärke sowie seiner autobiographischen Geschichte seiner Kunst sehr beeindruckt. Danach konnte ich mich beim gemeinsamen Blacklight Soccer ein wenig austoben, um mich anschließend beim Late-Night-Poetry-Slam mit Marco Michalzik und Micha Kunze (seht euch diesen Poeten an!) von gesprochener Poesie inspirieren zu lassen. Am Sonntagmorgen gab es noch zwei fette Impulse u. a. von Bruder Lukas (ein ehemaliger Bruder des Getsemaneklosters), die uns noch zum Schluss mitgegeben wurden.
Insgesamt war es ein wunderschönes, inspirierendes und motivierendes Wochenende voller Schönheit, Gebet, Kunst, Poesie, Musik und kreativen Gedanken, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde! ???? Ich muss aber auch sagen, dass das Wochenende wirklich sehr voll war und ich mir ein wenig Zeit gewünscht hätte, um über die Impulse nachzudenken oder mal ein ruhiges Gespräch zu führen. Aber das kann ja auch in den Tagen und Wochen danach passieren.

Mein Fazit zum Thema „Heilig“: Die Begegnung mit dem Heiligen kann einen schonmal aus der Fassung bringen (wie z. B. bei Jesaja), aber schließlich auch zu Großem berufen. Die Begegnung mit dem Heiligen (=Gott) ist nicht im dreidimensionalen Raum zu suchen, sie führt uns in weitere Dimensionen hinaus.