Unsere Praktikantin stellt sich vor

Unsere Praktikantin Theresa Claas hat sich bereits im Gemeindebrief vorgestellt. Nun ist sie schon ein paar Tage in der Gemeinde und wir können sie noch einmal mit der klassischen Fragestellung "Wieso, weshalb, warum?" befragen. Hier ihre Antworten!

Wieso, weshalb, warum? Die Praktikantin erzählt.



Liebe Theresa, wieso bist du gerade ausgerechnet in der LKG Verden?

Ehrlich gesagt, weil mich mein Dozent hier hergeschickt hat. Ich mache im Moment eine Ausbildung an der Ev. Missionsschule in Unterweissach. Die Praktikumsstellen für das sogenannte „Winterpraktikum“ können wir uns nämlich nicht aussuchen, sondern wir werden zugeteilt. Mein Dozent meinte, dass ich gut nach Verden passe und dass ich mir vor allem die Musikschule mal genauer anschauen soll, weil ich selbst auch gerne Musik mache und das später mal in meine Arbeit integrieren möchte.

Und weshalb bist du in Unterweissach?
Eigentlich wollte ich nach meiner Zeit im Ausland nur ein Jahr Bibelschule machen, so für mich persönlich und auch für ehrenamtliche Arbeit in der Gemeinde. Ein Freund hat mit dann die Missionsschule in Unterweissach empfohlen, die ich davor überhaupt nicht kannte. Aber sein begeistertes „Das passt voll zu dir!“ hat mich überzeugt und so bin ich an die Missionsschule gekommen. In meinem ersten Jahr habe ich dann entschieden, die ganze Ausbildung zur Religions- und Gemeindepädagogin zu machen, und deshalb bin ich immer noch da.

Warum möchtest du hauptamtlich in Gemeinde und Jugend arbeiten?
Als Christ ist es mir wichtig, meinen Glauben zu leben und zu teilen und mich in einer Gemeinde einzubringen. Ich hatte keine krasse Berufungsgeschichte wie manch andere, das Ganze lief eher nüchtern ab: Ich habe gemerkt, dass Gemeindearbeit mir viel Spaß macht, mit am Herzen liegt und zu meinen Gaben passt, und habe nach vielen Fragen und Zweifeln zu Gott gesagt: „Warum nicht? Ich vertraue dir, dass du mich führen und gebrauchen wirst.“ Geholfen hat mir dabei auch ein Zitat von Frank Buchmann: Berufung ist der Ort, an dem deine tiefste Freude auf die größte Not der Welt trifft. Und das möchte ich leben.