Herzlich willkommen auf den Internetseiten der LKG Verden!

Hier finden Sie Informationen, Neuigkeiten und Hintergrundberichte aus unserer Gemeinde. Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine angenehme Zeit beim Lesen und Entdecken!

Ihre Landeskirchliche Gemeinschaft Verden e.V.  

Unsere Gemeinde ist ein Zuhause, in dem Menschen Hoffnung finden
und das Leben, für das sie von Gott geschaffen sind. (unser Leitsatz)

 

Neuigkeiten

  • Buchtipp: Kurz und Gott

    Manchmal finden einen die Bücher, man muss gar nichts tun, nur einmal völlig uninteressiert an einem ansonsten langweiligen Buchstand vorbeilaufen und zack! da liegt es und sieht einen an. So geschehen mit diesem kleinen, ganz, ganz wunderbaren Gedichtband, der (für mich völlig unverständlich!) auch noch reduziert war. Ich meine – da kann man sich ja gar nicht wehren, in solchen Situationen bin ich meinem Unterbewusstsein völlig ausgeliefert, und ehe ich in irgendeine Richtung hin überlegen konnte, hatte ich es schon gekauft.




    Das winzig kleine Büchlein beinhaltet extrem kurze Miniaturgedichte zum Thema Gott, Glaube und Mensch. Manchmal vier Zeilen, manchmal sechs, oft sind es noch nicht einmal zehn Worte, aber wie sie gesetzt sind! Da ist alles drin, nichts fehlt, nichts ist zuviel und an allen kann man hängenbleiben, wenn man möchte. Wie gern würde ich hier ein paar Beispiele posten, aber das Urheberrechtsgesetz lässt das verständlicherweise nicht zu (trotzdem – SO schade! Und wie sollen sie dann bekannt werden? Gerade Gedichte haben es ja bekanntlich nicht leicht in der Literaturszene. Aber so ist es halt.) Es muss also das eine auf der Rückseite reichen, das man auf dem Foto gut sehen kann, wenn man will. 


    Ich bin ganz glücklich mit dem auch innen schön gestalteten Band, es gibt cremefarbene, blaue, orangene und rote Seiten, die Zeichnungen sind genauso klar und reduziert wie die Gedichte und ein Lesebändchen gibt es auch noch. Im Moment liegt es neben meinem Esstisch, und ab und zu blättere ich beim Frühstücken darin herum und lese eins – ein wunderbarer Start in den Tag.

     

     
  • Jede Menge los in dieser Woche!

    Cappuccinoabend am Donnerstag, 20.9. um 19.30 Uhr in der Georgstraße

    Bei einer Tasse Cappuccino oder Tee wollen wir ins Gespräch darüber kommen, was uns im Blick auf die LKG gerade bewegt.

    Jede/r ist herzlich eingeladen, seine/ihre Gedanken mit den anderen zu teilen.


    Compassion-Filmgottesdienst am Sonntag, 23.9. um 10.30 Uhr in Hönisch

    In über 350 landes- und freikirchlichen Gemeinden in Deutschland wird an diesem Sonntag der Gottesdienst in dieser besonderen Form gefeiert - und auch wir sind dabei.

    Hier findet ihr einen kleinen Videoclip mit weiteren Informationen dazu: http://filmgottesdienst.de/grenzenlose-liebe


    Konzert des Gospelchor Verden am Sonntag, 23.9. um 18 Uhr in der St. Josef-Kirche (Einlass ab 17.30 Uhr)

    Wer schon mal dabei war, weiß, dass es sich wirklich lohnt zu kommen. Und wer noch nie dabei war, hat jetzt die Chance, sich davon zu überzeugen, dass es sich lohnt zu kommen :-)

    Es gibt tolle Lieder zum Zuhören und auch wieder einige zum Mitsingen (auch die sind toll :-)).

     
  • Gedanken nach der 28. Kleiderbörse

     

    Mal ehrlich: Wir fragen uns manchmal schon, warum wir eigentlich an unserem Konzept einer Kleiderbörse festhalten: Verkäuferbestimmte Preise, Auszahlung an die Verkäufer (abzüglich 10 % Anteil für uns) und der unglaublich aufwendigen Arbeit an drei Tagen. Vor allem angesichts der vielen 1-Euro Kleiderbörsen, der Flohmärkte rundherum und des Second Hand Marktes, der ja auch noch existiert.
    Aber dann gibt es da jedes Mal die zahllosen netten Kontakte mit den Verkäuferinnen und Verkäufern, die ihre Ware bei uns abgeben und abholen, sich sehr freuen über unerwartet hohe Einnahmen oder auch weniger freuen, wenn die Ikea-Tüte nach der Börse immer noch gut gefüllt ist, uns Pralinen und Komplimente dalassen und auch oft einen kleinen Schnack bei der Nummernvergabe halten. Wir vermissen jahrelange treue Kundinnen und machen uns Gedanken, wenn sie einmal nichts abgeliefert haben, haben mit schönen und traurigen Lebensgeschichten zu tun und können sehr viel erzählen über kleine menschliche Schwächen und lustige Eigenarten.
    Vermutlich würden uns auch die Diskussionen über zuviele Kilos in den Ikea-Taschen irgendwie fehlen und die niemals endende Debatte darüber, ob der Pulli nun ein Sommer- oder ein Winterpulli ist und demzufolge bei einer unserer zwei Börsen im Jahr nicht ausgelegt wird.

    Denn mal ehrlich: Wenn wir aufhören würden, an unserem Jahreszeitenkonzept festzuhalten, die Verkäufer mit ihren Vorstellungen nicht mehr als wichtige Instanz betrachten, nicht mehr auf einem gewissen Qualitätsstandard der verkauften Waren bestehen würden und alles dasselbe kosten würde, wäre der Gewinn bestimmt höher. Aber der menschliche Verlust wäre umso größer. Deswegen werden wir weiter machen mit unserer Sisyphos-Arbeit und den Kleiderberg immer wieder den Hügel hinauf wälzen, immer in der Hoffnung, dass am Rand des Weges Verkäuferinnen, Verkäufer und Kunden stehen und uns anfeuern. Und uns gerne Pralinen vorbeibringen dürfen!

    Dafür sind wir jederzeit offen. :)

     

     
  • Alphakurs

    Der neue Kurs ist am 12. September 2018 in der LKG Verden gestartet!


    Eine überraschend andere Möglichkeit, die wichtigen Fragen des Lebens zu stellen!

    Sehnsüchte, Ansprüche, Befürchtungen, Hoffnungen, Schönes und Schweres - irgendwo dazwischen findet unser Leben statt. Jeder weiß, dass er oft nicht in der Hand hat, ob es gelingt. Jeder kennt die inneren und äußeren Schwankungen. Jeder wertet sein Leben und jeder wird von anderen bewertet. "Es gibt kein Leben für Anfänger, es geht immer gleich in die Vollen.", sagte mal jemand. Warum sind wir auf der Welt? Gibt es einen Sinn oder sogar ein Ziel? Worauf kann ich bauen und was hält im Sturm? Was sind in Wahrheit die harten und was die weichen Faktoren des Lebens? Was will Gott eigentlich? Wer ist er? Gibt es ihn überhaupt? Ist christlicher Glaube einfach nur eine Form von Religion oder ist Gott bedeutsam für meinen Alltag? Ist Glaube nur etwas für Kranke und Schwache oder gar für Dumme? Tod und Leid, und wo ist Gott? Was passiert, wenn ich heute sterben sollte?

    Der christliche Glaube ist den meisten Menschen nur noch als Gerücht bekannt. Das kann man niemandem vorwerfen, aber der Alphakurs will anstelle von Gerüchten auf erfrischende Weise nahebringen, worum es eigentlich geht. Wie nahe und wie bedeutsam eine Beziehung zu Jesus Christus sein kann, kann erfahren werden. Gott ist real und reell. Er hat „Ahnung“ von meinem konkreten Leben.

    Die Termine für 2018: 

    12.09. Wer ist „Ich“?
    19.09. Wer ist Jesus?

    26.09. Die Brücke zur Quelle des Lebens – Die Bedeutung des Kreuzes
    03.10. + 10.10. Herbstferien
    17.10. Die Brücke zur Quelle des Lebens – Wie kann ich sie betreten?
    24.10. Beziehungspflege mit Gott – wie geht das?
    31.10. Wie führt Gott durchs Leben?

    03.11. Alphatag von 9:30 - 17:30 Uhr (für Verpflegung ist gesorgt)
    Wer ist der Heilige Geist?
    Was tut der Heilige Geist?
    Der Heilige Geist - und ich?
    Wie mache ich das Beste aus meinem Leben?

    07.11. Gott und der Schmerz – heilt Gott heute noch?
    07.11. Der angegriffene Glaube – Was ist mit Zweifel, Anfechtung, Versuchung?
    14.11. Gott und das Leid
    21.11. Welche Rolle spielt die Gemeinschaft?
    28.11. Inwiefern ist Glaube etwas für die Öffentlichkeit?


    Man kann den ersten Abend auch als Schnupperabend nutzen, wenn man unsicher ist, ob man sich für den ganzen Kurs anmelden möchte.
    Eine Anmeldung ist notwendig, damit das Essen und die Gruppengespräche geplant werden können.
    Sehr interessant ist es übrigens, den Kurs mit einem Freund oder Partner gemeinsam zu besuchen. Die Möglichkeit, zu zweit weiter zu reden oder etwas auszuprobieren tut gut.

    Um sich anzumelden oder weitere Informationen zu erfragen, wenden Sie sich bitte an die untenstehenden Kontaktpersonen. Die Kursteilnahme ist kostenlos. Wer gerne einen freiwilligen Beitrag geben möchte, kann ihn diskret in unser "Alphasparschaf" stecken bzw. werfen.

    Kontakt und Anmeldung: 
    Claudia Lenk (Kursleiterin), Tel 0 42 31 / 7 37 31 claudia.lenk(at)gmx.de
    Gerd Voß (Referent), Tel. 0 42 31 / 88 93 54 0 gerdwillmsvoss(at)live.de



    Was ist Alpha?

     

    Der Alpha-Kurs ist eine bewährte Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben und dem eigenen Leben auseinanderzusetzen.

    Er ist für Menschen von heute gedacht, fundiert und gleichzeitig locker und unkonventionell.

    Alpha ist offen, jeder kann teilnehmen.

    Jedes Treffen beginnt mit einem Essen. Man kommt schnell ins Gespräch und lernt sich leicht kennen.

    Zuhören, diskutieren, neue Gedanken entdecken, und fragen, was man will! Keine Frage ist zu schlicht, zu schwierig oder zu frech.

    Alpha ist konfessionsübergreifend und wird von allen großen Kirchen- und Glaubensgemeinschaften in über 150 Ländern unterstützt.

    Wie läuft Alpha ab?

    Der Alpha-Kurs besteht aus einer Reihe von Vorträgen zu Themen wie z.B. "Wer ist Ich?", "Wer ist Jesus?", "Brückenschlag zu Gott", "Leid, Schmerz,... Heilung?"; "Kann Gott mich durchs Leben führen?" Die Vorträge hält Gerd Voß. Während der Vorträge können direkt Fragen gestellt und persönliche Beiträge eingebracht werden, Gesprächsphasen sind immer eingeplant.

    Für wen ist Alpha?

    Alpha ist besonders für:
    Menschen, die gerne unverbindlich mehr über Gott und den christlichen Glauben erfahren möchten.
    Menschen mit kritischer Einstellung zur Kirche, die aber am christlichen Glauben interessiert sind.
    Menschen, die neu in einer Kirche oder Gemeinde sind.
    Menschen, die glauben, dass es noch mehr im Leben geben muss.

    Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an die oben angegebenen Kontaktadressen.

     

     

     
  • Predigt

    Aktuelle Predigt 


    Hier finden Sie üblicherweise am Montag die Predigt vom letzten Sonntag.

    Sie können Sie entweder in Ruhe nochmals direkt im Browser anhören oder per rechten Mausklick auf den Link als MP3 herunterladen und für den späteren Gebrauch speichern. Auch sehr zu empfehlen für unterwegs oder beim Bügeln! (was bereits praktiziert wird, wie wir aus sicherer Quelle wissen!)

    Und im Archiv gibt es (fast) alle Predigten der vergangenen Jahre. 

     

     
  • Gemeindebrief


    Aktueller Gemeindebrief - auch als e-book!

     
                                                                                                  

    Hier können Sie unseren aktuellen Gemeindebrief im PDF-Format herunterladen.

    Es gibt zwei Varianten:                                                                                                                     

    Die kleinere in schwarz-weiß in mittlerer Qualität. Alle Informationen werden farbpatronensparend in schwarz-weiß ausgedruckt.

    Oder die größere Farbversion in hoher Qualität. Diese Version kommt sehr nahe an unsere Originaldruckversion heran. Für Schöngeister besonders geeignet.

    Natürlich können Sie beide Versionen auch einfach auf dem Rechner speichern und damit der Umwelt helfen, indem Sie Papier, Tinte und (irgendwann) weniger Altpapier ansammeln! 


    Gemeindebrief

     
  • Neugierig sein

    Neugierig sein




    Nicht aufhören können zu lesen bis das Buch zuende ist. Die Zahnpastatube aufschneiden, um herauszufinden, wie die Streifen in die Paste kommen. Das Samentütchen einfach aussäen, obwohl die Aufschrift auf der Packung nicht mehr leserlich ist. Einen Luftballon steigen lassen, mit Adresse, und hoffen, dass die Karte zurückkommt. Die Reise buchen. Ohne Navi in die nächste Stadt fahren und gucken, wo man landet. Immer noch um die nächste Ecke gehen. Oder über den nächsten Hügel. Auch in die fünfte Kirche des Tages gehen und hoffen, dass Gott dort wartet.

    Alleine essen gehen und die Gespräche am Nachbartisch belauschen. Oder fragen, ob man sich dazu setzen darf und ein Gespräch anfangen. Morgens ans Fenster gehen und den ersten Blick hinaus werfen – ist noch alles da? Vielleicht doch mit einer Katze zusammenwohnen wollen. Drachen steigen lassen – kann man es noch? Die Bibel ganz durchlesen. Unbedingt das Ende erfahren wollen. Nachsehen, wie die letzten zehn Strophen des Liedes lauten, von dem man nur die ersten drei kennt. Einen Gedichtband kaufen und Rose Ausländer testen. Mit Freunden zusammen ein Spiel einer Sportart angucken, die keiner kennt – vielleicht Quidditch?

    Die Straßenbahnlinie bis zum Ende fahren. Umwege machen. Mit dem Fahrrad all die unbekannten kleinen Seitenstraßen ausprobieren und neue Wege suchen. Vorgärten angucken. Wer hat den schönsten Briefkasten? Ausprobieren, ob das Wasser warm genug ist. Trotzdem reinspringen. Für die Mondfinsternis wach bleiben. Morgens um vier rausgehen, sich mit einer Decke in den Park legen und Sterne gucken. Kaktuseis probieren. Beten.

    Wann hat Sie das letzte Mal etwas ungeheuer interessiert? Erinnern Sie sich, wie es sich angefühlt hat, das Risiko einzugehen und positiv neugierig zu sein? Denken Sie groß! Das Leben ist es auch. Ein zu spät gibt es nicht. Vielleicht ist es an der Zeit, das Wort Neugier ganz neu durchzubuchstabieren.

     

     
  • Familienwünsche

    Familienwünsche




    Du, Gott? Weisst du was? Manchmal hätte ich wirklich gern eine Familie. Eine eigene. Meine. Das gemeinsame Essen, das fehlt mir. Und das Erzählen dabei. Und das Kuscheln, abends auf dem Sofa beim Fernsehen. 
    Ich weiß, man soll sich ja besser nach unten vergleichen, nicht nach oben, aber trotzdem. Wenn ich an die Zukunft denke, wird mir manchmal angst und bang, wirklich. Wie hast du das ausgehalten, damals, so ohne deinen Sohn da oben? Habt ihr ihn vermisst?

    Ja, haben wir. Sehr. Und ich weiß genau, was du meinst. Aber... hast du dich schon mal gefragt, ob ich dich vielleicht gar nicht für eine Familie geschaffen habe? Alle meine Menschen sind sehr unterschiedlich, und auch du bist etwas besonderes. Könnte... ich nicht deine Familie sein?

    Du??

    Ja. Ich.

    Ach du liebe Güte. Ich weiß nicht. Das ist nicht dasselbe, und das weisst du. Das muss ich erst überdenken. Und überhaupt: Meinst du nicht, wir wären recht schnell genervt voneinander?

    Ach was. Ich kenne dich durch und durch, von deiner Vorliebe für Streuselkuchen bis hin zu deiner Abneigung vor Straßenbahnhaltestangen. Du kannst mich gar nicht nerven. Könnte es aber sein, dass ich dich nerve?

    Naja... eventuell... manchmal. Ein bißchen. Oft.

    Warum denn?

    Du bist so – konzentriert! Geballt. Anstrengend. Übereifrig. Nie zeigst du irgendeine Schwäche!

    (Gott lacht)

    Nein, ernsthaft! Du bist einfach zu perfekt. Das ist einschüchternd.

    So ein Unsinn! Natürlich habe ich eine Schwäche! Dich! Und alle deine Brüder und Schwestern! Ich könnte gut mit mir selbst klar kommen, wir sind ja sowieso immer zu dritt. Aber ich bin abhängig, man könnte fast schon sagen süchtig nach euch Menschen! Ich kann einfach nicht von dir lassen, und nachdem ich nunmal mein Wort gegeben habe, komme ich aus der Nummer auch nicht mehr raus. Also, was das angeht, ist meine Schwäche bestimmt größer als alles, was du jemals anstellen könntest. Und schon angestellt hast.

    Oh. Das wusste ich nicht.

    Schon klar. Den meisten von euch ist das nicht bewusst. Was die Lage für mich nicht einfacher macht, findest du nicht auch?

    Naja, wenn du es so formulierst...

    Also. Was ist jetzt mit unserer Familie? Du könntest es ja zumindest mal versuchen.

    Puh. Naja. Meinetwegen, versuchen wirs. Aber eins sag ich dir gleich von Anfang an: Das Bad gehört mir!

    Kind, ich habe dich gemacht, jedes Haar auf deinem Kopf...

    Jajaja! Ist gezählt, ich weiß. Aber hier geht’s ums Prinzip. Beim Zähneputzen bin ich einfach noch nicht gesellschaftsfähig! Was denn? Hör sofort auf zu lachen! Das ist nicht lustig!

    ...

     
  • Mondnacht

    Mondnacht


    Es war, als hätt der Himmel
    Die Erde still geküßt
    Daß sie im Blütenschimmer
    Von ihm nun träumen müßt.

    Die Luft ging durch die Felder,
    Die Ähren wogten sacht,
    Es rauschten leis die Wälder,
    So sternklar war die Nacht.

    Und meine Seele spannte
    Weit ihre Flügel aus,
    Flog durch die stillen Lande,
    Als flöge sie nach Haus.


    Joseph von Eichendorff (1788-1857)