Herzlich willkommen auf den Internetseiten der LKG Verden!

Hier finden Sie Informationen, Neuigkeiten und Hintergrundberichte aus unserer Gemeinde. Wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine angenehme Zeit beim Lesen und Entdecken!

Ihre Landeskirchliche Gemeinschaft Verden e.V.  

Unsere Gemeinde ist ein Zuhause, in dem Menschen Hoffnung finden
und das Leben, für das sie von Gott geschaffen sind. (unser Leitsatz)

 

Neuigkeiten

  • kleiner Freizeit-Info-Beitrag

    Wie ihr ja schon wisst, fahren wir vom 8. bis 10. Mai 2020 zu unserer Gemeindefreizeit nach Krelingen.



    Die meisten waren vermutlich schon dort und kennen das riesige Gelände mit großem Buchladen, eigener Gärtnerei, Beachvolleyball-Feld, Riesenkicker, Wiesen, Teichen und jeder Menge glücklichmachender Spazierwege für alle, die sich gerne draußen auf ihren eigenen Füßen bewegen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand noch nie dort war, sind wir eigens letzten Freitag nach Krelingen gefahren und haben ein paar Bilder gemacht zu Zwecken der Vorfreude :) .

    Man bitte zu berücksichtigen, dass das Wetter - äh - bescheiden war, um es vorsichtig auszudrücken. Deswegen gibt es auch nur Bilder von drinnen nach draußen, nicht umgekehrt. Alle Wiesen und Fußballfelder sind aber noch da, versprochen! Im Mai wird es selbstverständlich ganz, ganz anders sein! So. 

    Ach ja - Anmeldungen sind ab sofort bei Simone Ratzel möglich! Wir freuen uns auf euch!

    Und hier nun die Bilder, wir bitten darum, sich das alles mit blauem Himmel und Sonnenschein vorzustellen. Und die wirklich wichtigen Dinge wie Snackautomat, Spielesammlung, Speiseraum sind selbstverständlich fotografiert und sehen bei jedem Wetter super aus. 

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  • Und wenn...

    Und wenn...

    Und wenn diese
    kleine
    unbedeutende
    nicht perfekte
    Gemeinde
    nun
    meine Heimat wäre?
    Alles wäre anders.

     

     
  • Das war das Mitarbeiterwochenende 2019

    Im Oktober 2019 hatten wir unser Mitarbeiterwochenende. Am Samstagvormittag gab es Impulse zur Mitarbeit, davor und danach trafen sich verschiedene Teams, um das vergangene Jahr nachzubesprechen und um die Weichen für das nächste Mitarbeiterjahr zu stellen.



    Am Samstagabend gab es das Mitarbeiterfest und am Sonntagvormittag den Einsegnungsgottesdienst für alle Mitarbeitenden in der LKG. 

    Und hier gibt es ein paar Fotos vom Wochenende!

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    • 2019mitarbeiterfest_022019mitarbeiterfest_02
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    • 2019mitarbeiterfest_122019mitarbeiterfest_12

     
  • Gemeindefreizeit 8. - 10. Mai 2020

    Lieblingsorte. 

    Wir alle haben ihn. Oder besser, mindestens den einen. Ob am Meer oder in den Bergen, am Kamin oder am Küchentisch. Jeder hat Lieblingsorte, an denen man sich wohlfühlt und gerne Zeit verbringt (oder Zeit verbringen würde, wenn man denn hin käme! Manchmal sind Lieblingsorte ja auch unendlich weit entfernt). 



    Das wird unser Thema sein für die Gemeindefreizeit vom 8. - 10. Mai 2020 im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen. Von Freitagabend bis Sonntagmittag wollen wir uns mit unserem Lieblingsort und denen der anderen beschäftigen, zusammen singen, lachen, essen, spielen... Gemeinschaft miteinander verbringen.

    Wir vom Planungsteam freuen uns jetzt schon auf die gemeinsame Zeit mit euch und Gott!

    Die Anmeldung ist ab sofort bei Simone Ratzel möglich.

     
  • Predigt

    Aktuelle Predigt 


    Hier finden Sie üblicherweise am Montag die Predigt vom letzten Sonntag.

    Sie können Sie entweder in Ruhe nochmals direkt im Browser anhören oder per rechten Mausklick auf den Link als MP3 herunterladen und für den späteren Gebrauch speichern. Auch sehr zu empfehlen für unterwegs oder beim Bügeln! (was bereits praktiziert wird, wie wir aus sicherer Quelle wissen!)

    Und im Archiv gibt es (fast) alle Predigten der vergangenen Jahre. 

     

     
  • Gemeindebrief


    Aktueller Gemeindebrief - auch als e-book!

     
                                                                                                  

    Hier können Sie unseren aktuellen Gemeindebrief im PDF-Format herunterladen.

    Es gibt zwei Varianten:                                                                                                                     

    Die kleinere in schwarz-weiß in mittlerer Qualität. Alle Informationen werden farbpatronensparend in schwarz-weiß ausgedruckt.

    Oder die größere Farbversion in hoher Qualität. Diese Version kommt sehr nahe an unsere Originaldruckversion heran. Für Schöngeister besonders geeignet.

    Natürlich können Sie beide Versionen auch einfach auf dem Rechner speichern und damit der Umwelt helfen, indem Sie Papier, Tinte und (irgendwann) weniger Altpapier ansammeln! 


    Gemeindebrief

     
  • Der Hirte



    Ich bin David.
    Nein, nicht der König.
    Ich bin Hirte.
    Manchmal fühlt es sich seltsam an, einen so großen Namen zu tragen, aber ich kann nichts dafür. Mein Vater hat mich so genannt.
    Mein Vater war auch Hirte, genauso wie mein Großvater.
    Eigentlich ist es ein Wunder, dass es mich überhaupt gibt. Hirten gehören nicht zu den Großverdienern, wir sind die kleinen Leute. Die ganz kleinen, um genau zu sein. Unter diesen Umständen zu heiraten, erfordert Mut. Meine Eltern und Großeltern hatten ihn.
    Unser Leben hier draussen ist hart. Es ist einsam, und mit der Zeit wird man seltsam. Auch mit dem Waschen und mit der Kleidung nimmt man es nicht mehr so genau. Das trägt nicht dazu bei, dass wir viel Besuch bekommen.
    Nachts ist es kalt und sehr dunkel. Jedes Geräusch ist doppelt so laut wie am Tag, und jedes Schaf, das wir bei Einbruch der Dunkelheit nicht in der Herde haben, ist ein verlorenes Schaf. Die Wölfe sind nicht die einzigen Jäger dort draußen.
    Das Feuer hält uns zusammen. Es bringt Licht und Wärme, und Glück ist, wenn einer von uns eine Flöte hat und ein anderer eine Geschichte kennt.
    Wenn wir könnten, würden die meisten von uns woanders ihr Glück versuchen.



    Als der erste Engel kam, war es eine dieser ewiggleichen, stockfinsteren Nächte. Der Mond schien nicht, und an Wunder hat bis dahin wohl keiner von uns geglaubt.
    Es wurde hell.
    Aber nicht wie am Tag, das war eine andere Helligkeit, ganz anders.
    Sie schien mir direkt ins Herz, mir wurde warm und kalt gleichzeitig, ich wollte wegrennen und dableiben, alles auf einmal.
    Und dann kamen die anderen Engel.
    Und sie sangen.
    Und das war ein anderer Gesang als den, den wir bis dahin kannten.
    Wir hörten und sahen und weinten und lachten und waren nur noch Ohren und Augen und warme Herzen.
    Danach sahen wir uns an, wortlos, bis einer sagte, kommt, lasst uns nachsehen. Wir liessen unsere Herden zurück, ohne uns noch einmal umzudrehen.
    Seitdem glaube ich an Wunder.
    Alles ist möglich.
    Und ich, ich werde heiraten.
    Und mutig sein.

     
  • Der Wirt



    Ich bin Akim.
    Ich bin Wirt.
    Und Berater und Seelsorger und strenger Vater. Ich mag meinen Job. Wenn man ein Wirtshaus hat, muss man Menschen mögen, sonst wird man irgendwann verrückt. Ich mag Menschen, meine Frau ist da eher zurückhaltend. Deswegen steht sie in der Küche und ich hinterm Tresen. Es ist eine gute Arbeitsteilung. Sie kocht und kümmert sich um die Finanzen, ich rede und schenke aus.
    Unser Wirtshaus läuft gut. Wir haben viele Stammgäste, die Zimmer und Schlafsääle sind oft voll, gerade jetzt während dieser irrsinnigen Schätzung, die die Leute zu langen Wanderungen zwingt. Der Kaiser muss verrückt geworden sein, eine solche Unruhe unter die Menschen zu bringen!
    Für uns ist das natürlich gut, viele zusätzliche Gäste bringen viel gutes Geld ein.
    Ja, es läuft gut. Und trotzdem...
    Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich Löcher in die Luft starre und auf etwas warte, das nicht kommt. Etwas Besonderes. Auf eine Änderung im täglichen Einerlei, das ich ja eigentlich mag.
    Ich weiß auch nicht. Es fehlt etwas. Etwas, das alles rund macht und dem Leben Sinn gibt.
    Wenn ich solche Gedanken habe, sagt meine Frau immer, ich sei als Kind wohl zu oft ins Weinfass gefallen, ich solle mich doch freuen, dass es uns gut geht! Sie meint es gut, ich weiß, aber trotzdem. Irgendetwas fehlt.



    Gestern kam ein Paar, er schon älter, sie schwanger, und sie fragten nach einer Unterkunft. Wir waren schon voll, aber sie sahen so müde und hungrig und verzweifelt aus, da habe ich ihnen unseren Stall angeboten. Meine Tiere werden schon zur Seite rücken, und in weitem Umkreis ist nirgendwo mehr etwas Besseres zu finden. Ich konnte sie doch nicht in dem Zustand auf der Straße stehen lassen.
    Nachher werde ich nochmal nach ihnen sehen und fragen, ob sie etwas brauchen. Wirklich, diese Schätzung! Und dann auch noch jeder dort, wo er geboren wurde. Vermutlich geht es wieder um die Steuern und wie die Römer uns am besten ausnehmen können.
    Entweder das, oder der Kaiser ist wirklich verrückt geworden...

     

     
  • Josef



    Ich bin Josef.
    Ich bin Zimmermann.
    Holz ist ein wunderbares Material, es ist lebendig und atmet, und wenn man sich auskennt, kann man es in jede nur mögliche Form bringen.
    Meine Hände sind rauh und hart vom Hobeln und Schmirgeln, und auf meinen Haaren liegt oft eine Schicht Holzstaub.
    Maria scheint das nicht zu stören. Auch nicht, dass ich älter bin als sie.
    Maria.
    Ich mag ihre Augen und ihr Haar, und die Art, wie sie mit ihren jüngeren Geschwistern spricht. Wir sind uns schon lange versprochen, und ich hatte immer Angst, ich wäre zu alt für sie.
    Ich habe ein Kästchen aus Holz für sie gebaut, mit Scharnieren, damit sie den Deckel gut schließen kann. Feines Olivenholz habe ich dafür genommen und mir vorgestellt, wie ich es ihr überreiche.
    Aber als sie mir von dem Kind erzählt hat, ängstlich, ja, aber auch so sicher, als ob es keine Zweifel an ihrer Geschichte geben könne, bin ich ohne ein Wort gegangen. Zuhause habe ich das Holzkästchen an die Wand geworfern, mit aller Kraft. Es ist zerbrochen. Ich habe die Teile zusammengefegt und bin schlafen gegangen.
    Ich habe lange wach gelegen.
    Dann kam der Traum.



    Danach war alles anders.
    Ich bin Zimmermann. Ich baue Häuser und Truhen. Ich bin kein Schriftgelehrter. Aber dieser Traum war klar und deutlich, und ich sehe ihn immer noch vor mir, sobald ich die Augen schließe.
    Noch gestern hätte ich gesagt, so etwas passiert doch nicht, und schon gar nicht mir! Aber es ist passiert.
    Maria.
    Morgen werde ich das Kästchen reparieren und es ihr bringen.
    Und dann werden wir reden.