Unsere Abendgottesdienste

Unser Abendgottesdienst am letzten Sonntag im Monat bekommt ein neues Gesicht

Sehr viel stärker als bisher sollen Gemeinschaft, das persönliche Gespräch und Gebet füreinander in den Mittelpunkt rücken. Auch wird es an diesen Abendgottesdiensten keine Regenbogenzeit mehr geben.


Einmal im Monat findet unser Gottesdienst um 18.00 Uhr in der LKG in der Georgstraße statt. Schon länger hat der Vorstand darüber nachgedacht, ob dieser Gottesdienst nicht ein besonderes Gepräge bekommen könnte, das sich von den Vormittagsgottesdiensten unterscheidet. Dazu hat eine vierköpfige Gruppe aus dem Vorstand nun zusammengesessen und sich Gedanken gemacht. Grundfragen waren: Was würde uns gut tun und uns positiv herausfordern und vorwärtsbringen? Welche Form würde uns in schlichter Weise gemeinsam zum Wesentlichen verhelfen?


Daraus entstanden ist eine Gottesdienstform, die manche schon im Ansatz bei uns erlebt haben in der Gebets- und Fastenwoche Anfang Mai.
Dies sind die Grundzüge der neuen Gottesdienstform, die am 30. September zum ersten Mal zum Tragen kommen:


Es gibt keine lange Predigt, sondern nur einen kurzen Impuls zu einem Bibeltext. Der Impuls ist sehr konkret gehalten und endet mit zwei Impulsfragen:
1. Wie spricht dich dieser Text persönlich an? Kannst du Erfahrungen berichten, die du mit Gott in diesem Thema schon gemacht hast? Wo fordert er dich heraus?
2. Was brauchst du? Wo merkst du: Hier brauche ich Gottes Hilfe, um – bezogen auf den Impuls – persönlich Schritte zu gehen, vertrauen zu fassen …
Wir rücken dann in Vierergruppen zusammen, um einander zu erzählen und füreinander zu beten.
Möglicherweise kommt in den Kleingruppen auch etwas auf, das wichtig für die vielen anderen sein könnte. Wer mag, kann das dann kurz der ganzen Gemeinde sagen.
Die Praisezeit kommt dann danach.


Es wird also keine Moderation und auch keine Bekanntmachungen von vorne geben. Sie werden vor dem Gottesdienst auf Leinwand gezeigt.
Wir haben uns in der Beratung auch an der Gottesdienstform orientiert, wie sie im Neuen Testament aus der Anfangszeit beschrieben ist. Dabei wollen wir ernst nehmen, dass Gott nicht nur durch einen Verkündiger von vorne redet, sondern wir alle etwas beizutragen haben von dem, womit Gott uns beschenkt und was er uns mitteilt. Gott traut uns etwas zu, darum gibt er sein Wort und seinen Geist uns allen. Darum können wir mit einer Haltung, die die Bibel „Freimut“ nennt, diesen Gottesdienst feiern.

Darum: Habt keine Angst und fürchtet euch nicht! Smile Im Gegenteil: Ihr könnt euch auf die neu gestalteten Abendgottesdienste freuen.

Herzliche Einladung an alle!